Samstag isses, und esis Heringsfest in Haugesund. Selten haben wir ein so schönes Städtchen gesehen - mit dem langen Hafenkai und den vorgelagerten beiden Inselchen, die einen schmalen Sund zwischen Stadt und Inseln schaffen.

Und so viele Norweger auf einen Fleck haben wir auch noch nicht gesehen. Wir sind nämlich nichtsahnend in Haugesunds Heringsfest geraten, und es scheint, als habe sich die ganze Karmoy-Insel am Hafen versammelt. Fast nur Einheimische, Touristen so gut wie keine.

Da gleichzeitig das Norsk Filmfestival in Haugesund stattfindet (am Kai liegen Luxussegeljachten im Fünferpack nebeneinander), platzt das Städtchen aus allen Nähten.

In der Fußgängerzone - es soll eine der längsten in Norwegen sein - hat man auf zweihundert Metern ein kaltes Heringsbuffet aufgebaut. Als ich nach dem Preis frage, wird mir bedeutet, dass alles umsonst ist.

Hering gibt's in allen Variationen.

Die Sonne scheint, aber das ist nicht von Dauer. Es kommt Regen auf, aber auch der ist nicht von Dauer.

Da suchen selbst die Heringsköche Schutz bei der Dixielandband, die den passenden Titel parat hat: "And that is why I get the blues when it rains."


This brave guy is the leader of all the herings (oder wie heißt das?)

Auf das offizielle T-Shirt kann ich verzichten, nicht aber aufs Fotografieren.
Abends gibt's bei uns wieder Fisch, allerdings keinen Hering, sondern Nordlandlachs, den Sigi in der Campingküche zubereitet und gut beschirmt zum Wohnwagen zurückbringt.

Hat es eben mal wieder geregnet? Ach, das glauben wir nicht. Um zehn Uhr jedenfalls geht im Nordwesten die Sonne dramatisch unter. Wir sehen ihr durchs Wohnwagenfenster zu, wie sie schlafen geht.


das sieht aber schön aus bei euch! hm, ich muss auch mal fisch essen hier.
AntwortenLöschenleider bin ich heute nacht mit schüttelfrost und halsweh aufgewacht und war heute den ganzen tag im bett. morgen gehts hoffentlich wieder.
liebe grüße!